NEWS Jenzer Goldwurst-Power Peter Wyss Velowerkstatt Hannes Jeker

 


Swiss Bike Cup Schänzli, Basel 2019-18.08.

Weltcup Lenzerheide 2019-11.08.

 

Weltcup Val di Sole 2019-04.08.

Weltcup Les Gets 2019-14.07.

 

Weltcup Vallnord, Andorra 2019-07.07.

 

 

Höhentrainingslager St. Moritz

Ich bin momentan gerade im Höhentrainingslager in St. Moritz mit der Schweizer Nationalmannschaft. Vielen Dank an Bruno Diethelm, dass ich die Möglichkeit bekam hier teilzunehmen. St. Moritz ist ein wahres Paradis für Mountainbiker und bei sommerlichem Wetter ist es hier oben fast schon Utopisch.

 

 

Schweizermeisterschaft Gränichen 2019-02.06.

Am Dienstag vor dem Rennen trainierte ich noch bei kalten Temperaturen in Winterkleider bei mir Zuhause, fünf Tage später kämpfte ich mich bei über 30 Grad Celsius durch die bekannte Kiesgrube in Gränichen.

Die Beine drehten gut, ich war top motiviert für die Schweizermeisterschaften in Gränichen, Kanton Argau. Ich kam sehr gut ins Rennen und kämpfte während drei Runden in den Top 15, mit den Top 10 in reichweite. Plötzlich ging gar nichts mehr und ich war völlig leer. Sehr wahrscheinlich war der schnelle Temperaturanstieg zu viel für mich, mein Motor war überhitzt und ich konnte mich nicht mehr erholen während des ganzen Rennens. Der 26. Platz entspricht gar nicht meinen Erwartungen und dementsprechend unzufrieden bin ich mit meiner heutigen Leistung.

Vielen Dank an alle die nach Gränichen gereist sind um mich lautstark am Streckenrand zu unterstützen, es war ein geniales Gefühl an so vielen Stellen meinen Namen zu hören! Es hat mich riesig gefreut! laugh

Nun geht es in eine längere Rennpause bis es in einem Monat weitergeht mit dem Weltcup in Vallnord, Andorra!

Weltcup Nove Mesto 2019-25.05.

Nur drei Tage später ging der Weltcup Zirkus in die zweite Runde im tschechischen Nove Mesto na Morave, zirka 1.5 Autostunden östlich von Prag. Ich freute mich riesig, dass ich dieses Rennen dieses Jahr fahren kann, denn von dem was ich bisher am Fernseher und auf den sozialen Medien gelesen und gesehen habe, muss die Strecke ein Traum sein.

Am Mittwoch morgen fuhren ich und mein Vater mit dem Auto los nach Tschechien, die Reise verlief reibungslos und konnte es kaum erwarten auf die Streckenbesichtigung zu gehen. Diese Strecke ist eine wahre CrossCountry Strecke! Vier kurze Anstiege, technische Abfahrten, Wurzeln, Steinpassagen, einfach alles was das Mountainbikeherz  begehrt.

Die Trainings auf der Strecke verliefen reibungslos und ich freute mich auf ein spannendes Rennen.

Hier ein Bild von der Aufwärmphase in den Startboxen.

Der Start in Nove Mesto ist bekannt für Stürze, so hat es letztes Jahr im Elite Rennen gekracht und es gab einen Massencrash, welche Top Favoriten aus dem Rennen nahm. Ich versuchte schon am Start möglichst viele Plätze gut zu machen und erwische einen recht guten Start. Nach 10 Minuten Rennzeit und etwa 1km nach der ersten von zwei Techzonen gab es einen heftigen knall. Die Luft war draussen, ein platter Hinterreifen. Leider war ich gezwungen aus dem Rennen zu gehen da ich in der zweiten Techzone keinen Betreuer hatte. Ich hätte praktisch die ganze Runde mit einem platten fahren müssen, darum hätte mich die Spitze des Rennens  eingeholt und ich wäre aus dem Rennen genommen worden. Die Enttäuschung nach diesem Ereigniss war gross und so nahm ich tragischer Weise die Heimreise 2 Stunden früher wie geplant in Angriff...

Aber die nächste Chance gibt es schon nächste Woche bei den Schweizermeisterschaften in Gränichen. Abhacken und weitergehts.

 

Weltcup Albstadt 2019-18.05.

 

Mit der Startnummer 112 ging ich in mein zweites Weltcuprennen überhaubt. Die Strecke im deutschen Albstadt ist durch zwei kurze aber sehr steile Anstiege geprägt. Auf dieses Jahr haben die Veranstalter die Abfahrten ein wenig entschärft und das hatte zur Folge, dass die Strecke sehr schnell wurde. Mein Start gelang mir recht gut, jedoch hat man bei einer solch hoher Startnummer keine Chance den Blockaden in den ersten Engpassagen zu entgehen, so ging ich etwa an gleicher Position wie gestartet in die erste Runde (nach 2 Startrunden die kürzen waren). Ich hatte in der ersten Hälfte des Rennen mühe einen Rhythmus zu finden und konnte mich dadurch nicht wirklich vorarbeiten. Schliesslich kam ich nach etwa 50 Minuten Rennzeit gut in die Gänge und konnte nochmals einige Plätze gutmachen. So beendete ich das Rennen mit einem guten Gefühl auf dem 89. Rang.

Credit: Max Fuchs / EGO- Promotion

 

Swiss Bike Cup Solothurn 2019-11.05.

Die Schlammschlachten diesen Frühling scheinen kein Ende zu nehmen. Einmal mehr bei nassen Bedingungnen fanden die BikeDays in Solothurn statt, die grösste Velomessse der Schweiz. Mit dabei auch der Swissbike Cup. Dieses Jahr war es schon meine zehnte Teilnahme. Es ist ein wenig ein komisches Gefühl, denn ich kann mich noch sehr gut daran erinneren, wie ich vor 10 Jahren von Nino Schurter eine Autogrammkarte hier bekommen habe, dazumals war Nino noch nicht so bekannt und umso cooler ist es, heute im gleichen Rennen gegen den Weltmeister fahren zu dürfen.

Mein Rennen gab mir nochmals selbstvertrauen für den Weltcup auftakt nächste Woche in Albstadt, ich beendete das Rennen als 15. U23 Fahrer.

Swiss Bike Cup Buchs 2019-14.04.

Heute fand das zweite Rennen des Swiss Bike Cups in Buchs (SG) statt. Bei widerlichen Bedingungen, Dauerregen und -1 Grad, startete ich mein erstes Elite Rennen mit allen Schweizer Top Fahrern inklusive Olympiasieger Nino Schurter. Ich konnte von Beginn an mein Tempo fahren und kam so recht gut über die Runden. Leider bekam ich sehr viel Schlamm in die Augen, was in Kombination mit meinen Linsen nicht gerade von Vorteilen ist,  so verlor ich aufgrund 2 kleiner Stürze zu viel Zeit und auch den Anschluss an eine grosse Gruppe in den Top30. Mit dem 37 Rang bin ich vorerst nicht zufrieden, jedoch war meine Performance heute in diesen kalten Temperaturen in Ordnung.

 

Ötztaler Mountainbike Festival Haiming  2019-07.04.

Auf dieses Rennen freute ich mich schon seit einigen Monaten, denn die Strecke in Haiming mit ihren vielen Wurzelpassagen und kurzen heftigen Anstiegen gefällt mir sehr gut.

Der Start gelang mir gut und ich konnte mich gegen Ende der ersten Runde auf Position 19 einreihen, Ziel war heute ein Top 15 Resultat und so kämpfte ich mich auch langsam nach vorne und begann Plätze gut zu machen. Mitte Rennen wurde mir einmal so übel, dass ich einen Flüchtigkeitsfehler machte und heftig zu boden ging. Nach diesem Sturz hatte ich grosse Mühe wieder in den Rhythmus zu gelangen und beendente das Rennen auf dem enttäuschenden 26 Rang.

Nach dem Rennen stellt sich jedoch heraus, dass zu 99% meine Pollenallergie der Ursacher für meinen Sauerstoffmangel ist und ich wegen dem nicht 100% leistungsfähig war.

Die Strecke in Haiming führt hauptsächlich durch den Tannenwälder.

Salamina Epic Griechenland 2019 - 07.02.-17.02.

Der nächste Rennblock lässt nicht lange auf sich warten. Nur eineinhalb Wochen nach dem Snowbikefestival flog ich nach Athen, um die zwei Etappenrennen Salamina Epic 1 (UCI S1) und Salamina Epic 2 (UCI S1 ) und das Eintagesrennen Salamina Epic 3 (UCI C1) zu bestreiten. Ziel dieser Rennen war es, die nötigen UCI Punkte zu sammeln um die Qualifikation der Weltcups zu erreichen. dazu fehlten mir nur noch 2 Punkte.

Salamina ist eine kleine Insel wenige Kilometer westlich von Athen. Mit meinem Vater und meiner Freundin als Betreuer gelangten wir mit unserem Mietauto per Fähre auf die kleine Insel Salamina.

 

Salamina Epic 1

Das erste Etappenrennen verlief leider nicht nach meinen Erwartungen, nach einem soliden Prolog hatte ich in der zweiten Etappe dreimal einen Platten und verlor dadurch viel Zeit in der Gesamtwertung. Nach der dritten Etappe von vier habe ich mich dann entschieden, mich auf das nächste Etappenrennen zu konzentrieren um da frisch starten zu können.

Salamina Epic 2

Durch das, dass ich die letzte und härteste Etappe vom ersten Rennen ausgelassen habe, hatte ich einen Tag mehr Erholung wie alle anderen, die das gleiche Programm wie ich fuhren. Wie die Woche zuvor hatte ich ein gutes Rennen beim Prolog und verlor weniger als eine Minute auf die Spitze. Bei der zweiten Etappe passierte es schon wieder, ich dachte das  kann doch nicht wahr sein, dass ich praktisch an der gleichen Stelle wie wenige Tage zuvor wieder einen Platten einfahre. Nun wurde der Druck höher, denn ich wusste ich muss nun ein Defektfreies Rennen fahren um in den Punkten zu bleiben. Glücklicherweise überquerte ich erleichtert die letzte Etappe auf dem 30 Schlussrang und sicherte mir so 5 UCI Punkte, was zugleich bedeutet, das ich dieses Jahr die Startberechtigung habe für alle Weltcups.

Salamina Epic 3

Das letzte Rennen meines Griechenland Trips war nochmals eine richtige Härteprüfung, nach 7 Renntagen in nur 10 Tagen waren meine Speicher ziemlich leer und ich fuhr eher im Dieselmodus über die Runden, die Spritzigkeit war nicht mehr dieselbe, ich ich sie noch vor ein paar Tagen hatte. wink

Im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden mit meinen Leistungen während diesen 10 Tagen, es ist erst Februar und die Saison ist noch sehr lange, nun weiss ich auch woran ich noch arbeiten muss, um am Weltcup Start in Albstadt in Top Form zu sein.

 

SnowBikeFestival Gstaad 2019 - 24.01.-27.01.

Wie letztes Jahr gab ich mit dem SnowBikeFestival den Startschuss für die neue Rennsaison. Diesen Event (Mountainbikerennen auf Schnee) gibt es so nur einmal auf der Welt und ich freute mich riesig wieder mit dabei zu sein. Das Rennen besteht aus vier Etappen, einem Prolog (Einzelzeitfahren) und drei weiteren Etappen mit Massenstart. 

Ich beendete das Rennen auf dem 18. Schlussrang. 

Prolog, 13.3km, 465 Höhenmeter, Start: 12:43

Mit einer Zeit von 30:13 klassierte ich mich mit 2:50 Rückstand auf dem 25. Rang. Mit diesem Ergebnis war ich gar nicht zurfrieden, da ich durch zwei kleinere Stürze und der falschen Materialwahl viel Zeit verlor. Dennoch war mit diesem Rückstand noch nichts verloren, da ja noch 3 Tage folgten.

Stage 1, 35.3km, 1079 Höhenmeter, 2007 Tiefenmeter, Start: 08:45 

An diesem Tag wurde Geschichte geschrieben. Um 7:30 sass ich mit meinem Teamkollegen Flo in der Gondel hinauf zum Rinderberg, oberhalb von Zweisimmen. Der Start dieser Etappe fand ausnahmsweise nicht auf der Promenade von Gstaad statt, wie sonst an den anderen Tagen. Die Organisatoren verlegten den Start auf den Rinderberg, was für uns bedeutete, dass es zuerst Mal tausend Höhenmeter auf Skipisten bergab geht, bevor wir uns auf und davon in Richtung Gstaadt machten. Die Abfahrt gelang mir sehr gut und ich kam als 8ter in Zweisimmen unten an, was einer Zeit von 6 Minuten und einer Durchsschnittgeschwindigkeit von fast 60 km/h entspricht. Es machte mega Spass, dass ich für einmal mit dem Bike so die Skipisten "runter sausen" konnte! Direkt nach der Abfahrt begann die lange Steigung nach Schönried und dann weiter nach Turbach, wonach es schliesslich runter ging ins Ziel nach Gstaad. Ich hatte mühe das hohe Tempo mitzugehen und verlor nach und nach einen Platz nach dem Anderen. Im Ziel angekommen war ich gar nicht zufrieden mit meiner Leistung, da ich auch heute wieder viel Zeit verlor. 

Stage 2, 41.4km, 1363 Höhenmeter, Start: 9:30

Nach der gestrigen Etappe habe ich mich entschieden heute mit dem Hartail an den Start zu gehen und nicht wie die letzten zwei Tage mit dem Fully mit breiten "Plus Pneus", welche eigentlich besser für den Schnee geeignet sind.

Die Bedingungen waren wie schon bei den letzten Etappen perfekt und ich konnte ein gutes Rennen fahren, am langen Aufstieg hinauf zum Eggli konnte ich lange an der ersten Gruppe dranbleiben und hatte somit auch die Antwort darauf, warum es gestern so schlecht lief. Ich hatte in den letzten zwei Tagen definitiv die falsche Materialwahl getroffen! Top motiviert fuhr ich nach einer Aufholjagt auf den 13. Tagesrang und machte auch gerade Plätze gut in der Gesamtwertung wo ich nach dieser Etappe auf Rang 18 lag. 

Stage 3, 34.7km, 1118 Höhenmeter, Start: 9:30

Die Lauenensee Etappe kannte ich schon vom letzten Jahr und sie ist gleichzeitig eine meiner Lieblingsstrecken am SnowBikeFestival. Heute hatte ich mit meiner Freundin, Eltern, Tante und Onkel sogar einen kleinen Fanclub am Streckenrand, dies motivierte mich zusätzlich. Ich erwischte einen guten Start und konnte mich in einer Gruppe um Position 12 einreihen, im ersten Downhill stürzte ich direkt hinter zwei anderen Fahren, welche einem Sturz gerade noch entgehen konnten, somit fuhr ich danach alleine weiter und kam als 18. ins Ziel was auch gerade meine Endplatzierung in der Gesamtwertung wiederspiegelte.

Zuerst war ich ein bisschen enttäuscht, dass ich mein Ziel, einer Top 15 Platzierung, nicht erreicht habe, da ich in den erste beiden Etappen viel zu viel Zeit kassierte, welche ich an den letzten zwei Tagen nicht mehr gutmachen konnte. 

Mit meinen Leistungen an sich während diesen vier Renntagen bin ich sehr zufrieden. Es ist erst Januar und die Form geht in die richtige Richtung.

 

Sportliche Grüsse 

Hannes

weitere Informationen über den Event findest du hier: http://www.snowbikefestival.com/

 

 

Trainingslager 2 Gran Canaria 12.01. - 20.01. 2019

 

Frisch und erholt ging es schon drei Wochen nach dem ersten Trainingslager wieder zurück auf die Sonneninsel Gran Canaria. Zusammen mit Tim Fey und Florian Recht (auch von Goldwurst Power Team ) durfte ich dort während 9 Tagen bei genialen Voraussetzungen meine Trainingseinheiten absolvieren und so einen weiteren Meilenstein für die kommende Saison setzen. Ich freue mich nun auf den Saisonbeginn am kommenden Donnerstag (24.01), wo ich am SnowBikeFestival in Gstaad das erste Mal eine Startnummer montiere in diesem Jahr. 

 

Trainingslager 2 Gran Canaria,
 von links nach rechts: Hannes,
 Tim,
 Flo 

Trainingslager Gran Canaria 08.12. - 20.12. 2018

 

Nach meinem dreimonatigen Zivildiensteinsatz durfte ich direkt ins erste Trainingslager nach Gran Canaria um mich optimal auf die kommende Mountainbike Saison vorzubereiten. Schon morgens um 6:45 hebte ich zusammen mit Ramon Lauener von Zürich ab in Richtung Sommer. Sieben Stunden später hatten wir uns im Hotel eingerichtet und gingen schon auf die erste Trainingsfahrt bei Temperaturen von 25 -28 Grad Celsius. Diese Wetterbedingungen hielten konstant an während des ganzen Trainingslagers, so vergingen die Tage wie im Fluge.

1300km/26 000 Höhenmeter später sass ich schon wieder im Flieger nach Hause. Nun freue ich mich auf die Weihnachtszeit und wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr, 2019!

 

Sportliche Grüsse 

Hannes

Trainingslager Dezember Gran Canaria 2018

 

 

 

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